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Augsburg,

Belastungsprobe für unsere Atemschutzgeräteträger in Hohenpeißenberg

Augsburg/Hohenpeissenberg, 08.11.2021. An diesem Samstag hatten vier Helfer und eine Helferin unseres Ortsverbandes die Gelegenheit, ihre jährliche Belastungsprobe als Atemschutzgeräteträger in der Atemschutz-Übungsstrecke in Hohenpeißenberg zu absolvieren. Die dortige Strecke gilt als sehr anspruchsvoll und setzt eine gute Kondition voraus.
Die Atemschutz-Übungsstrecke in Hohenpeißenberg gilt als sehr anspruchsvoll und schwierig (Daniel Spörel/Foto: THW Augsburg)

Die Atemschutz-Übungsstrecke in Hohenpeißenberg gilt als sehr anspruchsvoll und schwierig (Daniel Spörel/Foto: THW Augsburg)

Die Atemschutz-Übungsstrecke in der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen in Hohenpeißenberg ist besonders anspruchsvoll und bietet optimale Bedingungen, um realistisch üben zu können. Sie ist ähnlich einem Bergwerk aufgebaut und wird von der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie (BG RCI) betrieben.

Zu Beginn der Übung mussten unsere Helferin und Helfer erst einmal drei Minuten zum Aufwärmen auf's Laufband. Daraufhin folgte der Gang durch die Übungsstrecke, in der unter anderem Leitern, schräge unebene Ebenen, enge Röhren, schmale Übergänge und auch Loren überwunden werden mussten. Teilweise mussten dabei sogar die Atemschutzgeräte abgelegt und vor sich her geschoben werden, um enge Hindernisse überwinden zu können. Dabei wurden alle in Sachen Ausdauer, Geschick und Teamarbeit, bis an ihre Grenzen gefordert.

Die körperliche Fitness ist eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz unter Atemschutz, denn allein die Atemschutzgeräte wiegen schon rund 15 kg. Hinzu kommt noch die Schutzkleidung mit Helm und weitere notwendige Ausstattung. Deshalb ist auch eine - je nach Alter - regelmäßige ärztliche Untersuchung (G26.3) erforderlich, die die Tauglichkeit zum Tragen von Atemschutzgeräten bestätigt.

Nach etwa einer halben Stunde - länger reicht die Atemluft in dieser Strecke und bei den Bedingungen auch nicht - hatten unsere Helfer und Helferin die Strecke erfolgreich durchlaufen. In einem Jahr müssen sie sich dann spätestens wieder einer Belastungsprobe unterziehen, um weiterhin als Atemschutzgeräteträgerin/-träger zugelassen zu werden.

Etwa gegen 14 Uhr war unsere Mannschaft dann wieder zurück in Augsburg, wo es nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft in den verdienten Feierabend ging.

Dieter Seebach
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit

 


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