Augsburg, 19.12.2015, von Dieter Seebach

Stubbensprengung in den Westlichen Wäldern

Zu den Aufgaben der Fachgruppe Sprengen gehören neben den klassischen Tätigkeiten wie Sprengen von Bauwerken und Bauwerksteilen bei Einsturzgefahr auch die Durchführung von Kultursprengungen im Natur- und Umweltschutz. Hierzu zählt auch die sprengtechnische Beseitigung von Stubben (Wurzelstöcken).

Herstellen der Ladungen

Nachdem die letzte Stubbensprengung des THW Augsburg schon einige Jahre zurück lag, wurde es höchste Zeit, das Thema im Zuge einer Ausbildungssprengung wieder aufzugreifen.

Im Wald zwischen Bergheim und Anhausen wurden zwei Wurzelstöcke ausfindig gemacht, die sich als Übungsobjekt gut eigneten. Die eine Stubbe war eine Douglasie mit einem Stammdurchmesser von ca. 1,4 m, die andere eine Fichte mit einem Stammdurchmesser von 55 cm. Zwischen den Wurzelanläufen der Stubben wurden bereits eine Woche vorher Erdlöcher mit einem Erdbohrgerät gebohrt, um die Ladungen einbringen zu können. Die Bohrarbeiten waren sehr kraftraubend, da sich der Erdbohrer aufgrund der Wurzeln immer wieder im Boden festfraß und wieder gangbar gemacht werden musste.

Am 19.12.2015 wurden dann die beiden Stubben, nach vorherigen Laden der Bohrlöcher und Absperren des umliegenden Geländes, gegen Mittag gesprengt. Die Sprengberechtigten waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es konnten wieder wertvolle Erfahrungen für zukünftige Sprengungen gesammelt werden.

An der Übung waren zwei Sprengberechtigte, vier Sprenghelfer und 6 weitere Helfer aus den Ortsverbänden Augsburg, Donauwörth und Rothenburg beteiligt.

Herzlichen Dank den Bayerischen Staatsforsten für die Erlaubnis zur Durchführung der Sprengarbeiten.

 

Bericht: Michael Schapfl
Bilder: Tim Siegel


  • Herstellen der Ladungen

  • Vorbereitetes Erdloch

  • Fichte mit eingebrachten Ladungen

  • Fichte nach der Sprengung

  • Douglasie nach der Sprengung

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