An der Augsburger Kahnfahrt bot sich uns eine seltene Übungsgelegenheit. Vier alte, nicht mehr fahrtaugliche Tretboote lagen teils kopfüber im Stadtgraben und mussten geborgen werden. Was zunächst einfach klingt, forderte am Ende doch auch einiges an Ausstattung, da das Gelände für einen Kran nicht zugänglich war. So mussten sich unsere Helferinnen und Helfer alternative Bergungsmethoden ausdenken.
Vor der eigentlichen Bergung mussten die teilweise vollgelaufen Boote zunächst unter Wasser gedreht und anschließend leergepumpt werden. Ausgestattet mit Wathosen und Rettungswesten, ging es für unsere Helferinnen und Helfer dafür erst einmal ins Wasser. Mit purer Muskelkraft und viel Teamgeist konnten die leergepumpten Wracks schließlich an das letzte noch fahrbereite Tretboot angehängt und zur gegenüberliegenden Uferseite abgeschleppt werden.
Am anderen Ufer angelangt, konnten die Boote mit Hilfe des Mehrzweckzuges und über eine Rampe aus dem Wasser gezogen werden. An Land gezogen, war letztlich noch unser Bagger gefragt, der die ausgemusterten Boote direkt in eine bereitgestellte Mulde verlud.
Der Ausbildungsdienst an der Kahnfahrt war eine hervorragende Möglichkeit, Abläufe am und im Wasser zu üben. Ein herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen der Kahnfahrt für diese seltene und spannende Übungsmöglichkeit!
Dieter Seebach
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit

