Nach ersten Erkundungen, stellte sich schnell heraus, dass für die Entschärfung der Bombe eine Evakuierung rund um den Fundort nötig sein wird. Daraufhin lief der mittlerweile eingespielte Apparat aus vorgenannten Einsatzorganisationen an. Wie schon bei den vergangenen Bombenfunden im Augsburg, wurde unser Ortsverband vorrangig mit der Koordination des Bereitstellungsraumes beauftragt. Dabei wurden die eintreffenden Einsatzkräfte und ihre Fahrzeuge erfasst, sodass die Einsatzleitung ständig über die aktuelle Stärke Kenntnis hatte. Anhand der Meldungen konnten dann die jeweiligen Aufgaben zugeteilt werden. Insgesamt waren bis zu 380 Einsatzkräfte im Einsatz.
Vorbereiten der Fundstelle mit dem THW-Bagger
Um optimale Bedingungen für die Entschärfung der Bombe zu erhalten, musste die Fundstelle, in enger Zusammenarbeit mit dem Kampfmittelräumdienst, vorbereitet werden. Dies geschah mit Hilfe unseres Baggers und unter Hinzunahme des von der Baufirma zur Verfügung gestellten Radladers durch die erfahrenen Helfer unserer Fachgruppe Räumen. Ebenso wurde eine Zufahrt zur Fundstelle ausgebildet und geebnet. Ein Pavillon sowie eine Beleuchtung an der Fundstelle wurde ebenfalls aufgebaut.
Während die Maßnahmen an der Fundstelle in vollem Gange waren, fand die Evakuierung von rund 1800 Anwohnern in einem Radius von 350 Metern statt. Nach vollzogener Evakuierung konnte dann auch mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden, welche gegen 18:05 Uhr erfolgreich entschärft werden konnte.
Unser Ortsverband war mit insgesamt 17 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Einsatzende war gegen 19:30 Uhr.
Wir danken allen Mitwirkenden Organisationen für die gute Zusammenarbeit sowie unseren Helferinnen und Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement.
Dieter Seebach
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit