01.12.2012, von Bayerisches Staatsministerium des Innern

Innenminister Joachim Herrmann gibt 'Blaulichtempfang'

Innenminister Joachim Herrmann gibt 'Blaulichtempfang' für Schwabens Polizei, Feuerwehren und freiwillige Hilfsorganisationen: "Schwaben ist bei der Sicherheit Spitze - Dank für tägliches Engagement im Interesse der Bürgerinnen und Bürger - Enge Zusammenarbeit ist Schlüssel zum Erfolg"

Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Augsburg Schwabens Polizei, Feuerwehren, freiwillige Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk, weitere Helfer sowie zahlreiche Mandatsträger und kommunale Vertreter zu einem 'Blaulichtempfang' eingeladen: "Ich möchte damit allen hier in Schwaben danken, die sich tagtäglich mit großem Engagement um die Sicherheit, den Schutz und die Hilfe für unsere Bürgerinnen und Bürger kümmern. Sie alle sorgen gemeinsam dafür,dass Schwaben bei der Sicherheit Spitze ist." Der 'Blaulichtempfang' in Schwaben ist der erste dieser Art in Bayern. Er soll in den nächsten Monaten auch in allen anderen bayerischen Bezirken stattfinden. Herrmann: "Damit bieten wir auch ein Forum zum Austausch und zur Kommunikation zwischen allen, die mit Sicherheits- und Rettungsaufgaben betraut sind. Denn die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit aller zuständigen Behörden, Einsatzorganisationen und Institutionen ist ein wesentlicher Schlüssel für den Erfolg Bayerns bei der inneren Sicherheit."

Die Spitzenstellung Schwabens bei der Sicherheit zeigt sich deutlich in der polizeilichen Kriminalstatistik. So hatte Schwaben 2011 eine niedrige Kriminalitätsbelastung von 4.646 Straftaten je 100.000 Einwohner und eine besonders hohe Aufklärungsquote von 68 Prozent zu verzeichnen. Herrmann: "Bayern ist seit vielen Jahren Spitzenreiter der inneren Sicherheit in Deutschland. Aber Schwaben toppt noch einmal die bayerischen Durchschnittswerte sowohl bei der Kriminalitätsbelastung als auch der Aufklärungsquote." So betrug die Kriminalitätsbelastung im Freistaat im Jahr 2011 rund 5.000 Straftaten je 100.000 Einwohner, während die Aufklärungsquote bei 64 Prozent lag. "Schwaben ist hier also noch besser als Bayern insgesamt", so der Innenminister. "Das ist wirklich eine beachtliche Leistung."

In der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr sichern die Feuerwehren, die freiwilligen Hilfsorganisationen und das Technische Hilfswerk den hohen Sicherheitsstandard in Schwaben. Hierbei sind die ehrenamtlich Tätigen eine tragende Säule. Von den rund 470.000 Einsatzkräften bei Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen und THW in Bayern engagieren sich 450.000 ehrenamtlich. Herrmann: "Kein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland kann eine ähnlich hohe Ehrenamtsquote vorweisen. Kein anderes Land hat eine so aktive Bürgergesellschaft. Wir müssen alles daran setzen,dieses enorme Einsatzpotenzial zu erhalten und noch weiter auszubauen." Dabei ist eine optimale Ausstattung der ehrenamtlich Tätigen wichtig. So hat der Freistaat beispielsweise die Gemeinden und Landkreise beim Erwerb von Feuerwehrfahrzeugen und der Errichtung von Feuerwehrgerätehäusern in den letzten zehn Jahren mit weit über 300 Millionen Euro unterstützt. Und mit dem langjährigen bayerischen Investitions- und Beschaffungsprogramm für den Katastrophenschutz finanziert der Freistaat unter anderem
Einsatzfahrzeuge und wichtige Ausrüstungsgegenstände für die freiwilligen Hilfsorganisationen und Feuerwehren.

Wie wichtig Bayern das ehrenamtliche Engagement ist, zeigt auch das neue Ehrenzeichengesetz, das zum 1. Januar 2013 in Kraft treten soll. Herrmann: "Die Ehrenamtlichen verdienen unsere Anerkennung und unseren Respekt. Was sie für uns alle leisten, ist unbezahlbar. Mir ist wichtig, dass alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Feuerwehr, der im Rettungsdienst mitwirkenden freiwilligen Hilfsorganisationen sowie des Technischen Hilfswerks das staatliche Ehrenzeichen erhalten können."
Mit dem neuen Feuerwehr- und Hilfsorganisationen-Ehrenzeichengesetz werden deshalb alle diese Einsatzorganisationen bei staatlichen Ehrungen gleichgestellt.

Quelle:
Bayerisches Staatsministerium des Innern
Pressemitteilung

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München, den 1. Dezember 2012


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